






Hilfe bei Schwierigkeiten mit dem Ein- und Durchschlafen vom Säugling bis zum Schulkind in und um Hamburg
Eltern haben häufig vollkommen falsche Vorstellung darüber, wie ein Säugling, Kleinkind oder Schulkind schlafen sollte. Die Frage nach Ausmaß und Grenzen der Erziehungsautorität in diesem Bereich, also dem angemessenen erzieherischen Umgang mit Säuglings- und Kinderschlaf, prägt zusätzlich heute ganz wesentlich die Literatur, die Eltern vor und nach der Geburt des ersten Kindes konsumieren.
Und die Lektüre dieser Schlafratgeber verstärkt den elterlichen Stress meist erheblich, werfen die Ratgeber doch alle die Frage auf, ob Eltern es in der Hand haben, ihrem Kind frühzeitig ein "richtiges" Schlafverhalten "anzuerziehen" oder ob das frühkindliche Schlafverhalten dem biologischen Prozess der Reifung unterliegt, der sich elterlichen Interventionen weitestgehend entzieht. Eltern bekommen so schnell das Gefühl, selbst Schuld daran zu sein, dass ihr Kind „schlecht“ schläft, sie bekommen das Gefühl, versagt zu haben, weil sie nicht kompetent genug "erzogen" haben.
Der überwiegende Teil der heute auf dem Buchmarkt erhältlichen Eltern-Schlafratgeber ist wissenschaftlich als veraltet anzusehen, denn neue Forschungsergebnisse stützen wesentliche Grundannahmen vieler dieser Elternratgeber nicht mehr. Lesen Sie mehr zum Paradigmenwechsel in der Schlafmedizin.
Kindliche Schlafstörungen von Baby, Kleinkind oder Schulkind zeigen sich nicht nur in Form von nächtlichen Ein- und Durchschlafstörungen, sondern auch im Tagesverhalten des Kindes. Abhängig vom Alter des Kindes gibt es verschiedene Erscheinungsformen:
Eine Diagnostik der Schlafprobleme Ihres Kindes in der Babyzeit ist angezeigt, wenn Ihr Kind einzelne der folgenden Symptome aufweist:
Ihr Kind
• braucht lange, um zum Tages- bzw. Nachtschlaf einzuschlafen
• wacht häufig nach festen Zeitintervallen (z.B. nach 30 oder 45 Minuten) wieder auf
• wacht nachts generell häufig auf
• ist erst sehr spät am Abend oder gar nicht erkennbar müde
• ist motorisch generell sehr aktiv
• weint viel, lässt sich schwer beruhigen
• wehrt sich gegen das Ins-Bett-Bringen, hat Angst alleine einzuschlafen
• wacht früh auf und ist erkennbar nicht ausgeschlafen, kann aber auch nicht wieder einschlafen
• wacht oft desorientiert oder ängstlich schreiend bzw. weinend auf
• möchte ausschließlich im Elternbett schlafen
• braucht immer gleiche ritualisierte Einschlafbedingungen und kann nicht schlafen, wenn diese nicht vorliegen
• ist am Morgen nur schwer zu wecken, wirkt dabei unausgeschlafen und ermüdet im weiteren Tagesverlauf rasch
Treffen mehrere dieser Einzelsymptome auf Ihr Kind zu, könnte eine Schlafstörung vorliegen! In der Babyzeit klären wir bei Vorliegen obiger Symptome deren Ursachen diagnostisch und leiten anschließend eine adäquate Therapie ein.
Die Kinder sollen zu allen Untersuchungen mitgebracht werden. Eine hiervon abweichende Regelung gilt nur in begründeten Ausnahmen, z.B. wenn die Eltern eine Anwesenheit des Kindes nicht wünschen oder das Kind bereits in einem Alter ist, in welchem es die Inhalte der Gespräche vollumfänglich erfassen kann und dadurch therapeutische Absprachen mit den Eltern erschwert werden.
Die Untersuchungs- und Therapietermine finden im Normalfall in der Babyzeit in Hamburg Winterhude statt. Für Patienten außerhalb des Stadtgebietes Hamburg besteht die Möglichkeit, nach Abschluss der Diagnostikphase und der Festlegung des Therapieplanes dessen Durchführung auch überwiegend telefonisch begleiten zu lassen, sodass nicht für jede Kontrolle des Therapieerfolges bzw. einer daraus resultierenden Umstellung des Therapieplanes eine Anreise in die Babyzeit notwendig ist.
Alternativ sind auch Hausbesuche möglich. Diese können innerhalb Hamburgs auch in den Stadtteilen Wandsbek, Winterhude, Alsterdorf, Eppendorf, Eilbek und den Walddörfern erfolgen. In Ausnahmefällen auch außerhalb dieses Radius innerhalb Hamburgs, sprechen Sie mich diesbezüglich gerne an.
Die Kosten für Diagnostik, Beratung und Therapie von kindlichen Schlafstörungen werden in der Babyzeit analog nach der für Ärzte und Psychotherapeuten geltenden GOÄ abgerechnet. Über die wesentlichen für Sie relevanten Abrechnungspositionen können Sie sich hier informieren.
Eine Kostenübernahme der gesetzlichen und privaten Krankenkassen ist gegeben. Da diese leider nicht kassenübergreifend einheitlich geregelt ist, sondern verschiedene Wege der Kostenübernahme bestehen, berate ich alle Patienten individuell, welcher Weg der Kostenerstattung in Abhängigkeit der individuellen Vertrags- und Versicherungssituation der geeignete ist.
Babyzeit
Praxis für Entwicklungspsychologie
Dipl.-Psych. Julia Preißler | Jarrestrasse 44 | 22303 Hamburg